Fachkompetenz, Verantwortung und langjährige Praxiserfahrung

Bauschadensgutachten

Schäden an Gebäuden können unterschiedliche Ursachen haben. So unterscheidet man z.B. Ausführungsmängel, altersbedingte Schäden und Schäden durch falsches Wohnverhalten.

Ausführungsmängel 
entstehen oftmals aus Unwissenheit der Baufirma oder aber auch durch den ständigen Preiskampf der Firmen untereinander. So wird immer weiter nach Reduzierungsmöglichkeiten gesucht, die oftmals zu Lasten der Qualität gehen. Die Ausführungsqualität wird durch die  einschlägig, baurechtlichen DIN-Normen und den allgemein anerkannten Regeln der Technik bestimmt. Hier sind die zu tolerierenden Abweichungen in der Ausführung für beiden Seiten (Baufirma und Bauherr) klar definiert. 

Altersbedingte Schäden
entstehen wie der Name schon sagt, wenn das Gebäude langsam in die Jahre kommt. Auch ein Gebäude bedarf einer kontinuierlichen Wartung, wie vergleichsweise ein Fahrzeug. Man rechnet für ein massiv erstelltes Gebäude mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. 80 Jahren. Dies setzt natürlich voraus, dass man zeitgemäß Renovierungsmaßnahmen durchführt und das Gebäude vorallem vor eindringender Feuchtigkeit schützt. Besondere Aufmerksamkeit muß man den ständig der Witterung ausgesetzten Bauteilen widmen, wie z.B. der Fassade, der Fenster/Türen, der Dacheindeckung und den erdberührten Bauteilen. Auch Sanitär- und Elektroleitungen sind nach ca. 50 Jahren sanierungsbedürftig.
Sollten Sie diese Hinweise beherzigen, werden Sie lange Zeit an Ihrem eigenen Heim Freude haben
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Aus der TV-Werbung „Liebst Du dein Heim, so liebt es dich auch“!

Schäden durch falsches Wohnverhalten
entstehen, wenn man sich nicht den Eigenarten des Hauses anpasst. Bei neu errichteten Gebäuden kommt es häufig zur Schimmelbildung in Eckbereichen (den Schwachstellen des Hauses). Bedingt durch die noch vorhandene Restfeuchte aus der Bauphase addieren sich die bauphysikalischen Probleme. Ursachen hierfür sind unzureichende Lüftung und Beheizung des Hauses. Aber nicht nur bei Neubauten, auch bei Altbauten sind Schäden an den Innenwänden durch falsches Wohnverhalten und die Unkenntnis über die bauphysikalischen Gegebenheiten nicht unüblich. Schimmelbildung im Innenbereich ist nicht nur gesundheitsschädigend sondern können auch die Bausubstanz erheblich schädigen.

Bauschadensgutachten
sind Grundlage für ein individuelles und erfolgreiches Sanierungskonzept. Hierbei wird nach örtlicher Begutachtung ein Schadensbild erstellt und Vorschläge zur Sanierung  bzw. Beseitigung der Baumängel/Bauschäden dem Bauherren gemacht.

Dies wird nach langjährigen Erfahrungswerten und den ständigen baufachlichen Weiterbildungen, die für Sachverständige vorgeschrieben sind, erarbeitet, denn nur durch umfangreiches Fachwissen ist eine erfolgreiche Sanierung möglich.

Nun einiges zum Ablauf von der Besichtigung bis hin zum Gutachten und dem Sanierungskonzept:

Ein Gutachten setzt immer eine örtliche Begutachtung des Objektes voraus. Zum Ortstermin wird eine umfangreiche Beweisaufnahme im Fotos erstellt. Für die Erarbeitung des Gutachtens werden dann noch die notwendigen Hintergrundinformationen vom Bauherren erfragt und eventuell noch benötigte Objektunterlagen benannt. Nach Erhalt der Unterlagen und der örtlichen Beweisaufnahme wird im Büro eine Schadensanalyse durchgeführt und unter Umständen auch eventuelle chemische Labore für Materialanalysen beauftragt. Ziel eines Gutachtens ist immer ein individuell auf das jeweilige Objekt zugeschnittenes Sanierungskonzept.

Sollte der Schaden auf Ausführungsmängel zurückzuführen sein, ist es immer ratsam sich mit der Gegenpartei (Schadensverursacher/Baufirma) einvernehmlich zu einigen. Ein Streit vor Gericht ist langwierig und sehr kostenintensiv.

„Es ist besser, einen Streit zu verhindern, als ihn zu schlichten, denn zurück bleibt Bitterkeit.“